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13 NOVEMBER 2017 SÜDDEUTSCHE ZEITUNG

Eine Show mit vielen Höhepunkten

Beim "Sound Of Munich Now" feiert sich die Szene - und zeigt, wie spannend Musik in München sein kann.

Von Yvonne Gross

 

Die Mieten für Proberäume sind hoch. Die Zahl möglicher Spielstätten sind überschaubar. Aber Musik möchten sie trotzdem machen. Sie müssen Musik machen, Musik, um damit Menschen zu erreichen. "Wir haben dieselben Ziele, wir kommen nur von unterschiedlichen Orten", sagt Adrian Lo, Singer-Songwriter aus Hongkong.

Zum ersten Mal in der Geschichte des Festivals "Sound Of Munich Now", das das Feierwerk und die Süddeutsche Zeitung seit nunmehr neun Jahren veranstalten, stehen - neben 31 Bands aus München, Erlangen und Traunstein sowie 14 VJs und DJs - zwei internationale Bands auf der Bühne und präsentieren zuvor in einer Gesprächsrunde, was den Sound Of Hongkong prägt, welche Möglichkeiten, aber auch Schwierigkeiten Musiker dort haben.

Im Backstagebereich sitzen am Samstagnachmittag Musiker von TFVSJS und Ni Sala zusammen und tauschen sich aus, am Sonntag jammen sie sogar gemeinsam im Proberaum. Der Singer-Songwriter Adrian Lo holt sich Tipps von Cornelia Breinbauer, Sängerin von Tiger Tiger.

Ganz angetan ist Adrian Lo von der kulturellen und musikalischen Diversität Münchens, die er tagsüber bei Spaziergängen und jetzt natürlich auf der Veranstaltung wahrnimmt. Er merkt an, dass es am Ende ja nicht um gutes Marketing ginge. "Wenn Menschen deine Musik mögen, dann mögen sie deine Musik", sagt er und verweist auf die Traunsteiner Band Heischneida, die mit Bläsersatz in feinster Ska-Manier und bayerischem Dialekt das Publikum in der Kranhalle zum Hüpfen bringt.

Ähnliches ist auch nebenan im Hansa 39 zu beobachten. Hier eröffnet der Münchner Kneipenchor unter Leitung von Jens Junker die Münchner Bühne, zum ersten Mal live unterstützt von der Trommelgruppe "Drumadama".

Mit Bier in der Hand und einem beeindruckenden Sousaphon im Rücken zeigen die gut 50 Sänger, dass selbst Paul Kalkbrenners Technohymne "Sky and Sand" nicht vor ihnen sicher ist - das Publikum tobt. "Das Tolle an diesem Festival ist die außergewöhnlich schöne Stimmung.

So viele Bands treffen sich - zum Kennenlernen, austauschen, Spaß haben und das Genre unabhängig", sagt Julia Viechtl, vormals selbst Musikerin bei der Band Fertig, los! und nun bei der Fachstelle Pop dafür zuständig, dass aufstrebende junge Musiker die Förderung erfahren, die sie brauchen. "Pop kommt ja nicht von populär, sondern von popular", sagt sie, "man muss sich deshalb vergegenwärtigen, was diese Musik alles leistet. Sie ist so nah dran an den Menschen, setzt sich mit der Gesellschaft auseinander."

Wie nah die Musik beim Sound Of Munich Now tatsächlich an den Menschen ist, offenbart sich schon bald und zieht sich wie ein roter Faden durch den Abend. Um 20.40 Uhr versammeln sich ungewöhnlich viele Leute vor dem Festivaleingang, freiwillig strömen sie hinaus in die Kälte und stehen bibbernd dicht aneinander gedrückt - mit breitem Grinsen im Gesicht.

Ein unerwarteter Höhepunkt hat sich soeben ergeben, keiner möchte es verpassen: Der Münchner Kneipenchor stimmt noch einmal zur Spontaneinlage an, in Reih und Glied aufgestellt, doch anders als zuvor auf der Konzertbühne diesmal in dicke Daunenjacken verpackt und mit bunten Mützen auf den Köpfen. Es schallt "Bologna" der Wiener Band Wanda durch die Nacht und alle singen mit, natürlich auch das Publikum.

Der Abend ist dort angekommen, wo er hinwollte: in einem gemütlichen und fröhlichen Beisammensein, das die Musik feiert. Das zeigt sich in vielen kleinen und besonderen Momenten. Zum Beispiel, wenn Marie Bothmer, aufstrebender Stern am Pop-Himmel, ihr Set umstellt, so angetan ist sie von der Stimmung im Raum.

Statt des vorgesehen melancholischen Songs spielt sie ein Cover, "Toxic" von Britney Spears. Oder wenn das Publikum hartnäckig eine Zugabe von Swangofordert, weil es so begeistert ist von der besonderen Mischung aus Rap und Stepptanz-Percussion - schon beim Soundcheck sind unzählige Handyvideos gedreht worden, die vielleicht gerade in China viral gehen. Oder wenn Sportfreunde Stiller-Manager Marc Liebscher beim Auftritt von Todeskommando Atomsturm sein Liebe für Punkrock entdeckt.

Währenddessen versammeln sich mehr und mehr Musikliebhaber, um noch eines der begehrten Festivalbändchen zu ergattern, die Schlange vor dem Einlass wird immer länger. Für viele ist es das erste Mal auf dieser Veranstaltung, so wie bei Michael. Obwohl er bereits seit drei Jahren in München lebt, hat er es noch nicht zum "Sound Of Munich Now" geschafft. Er ist wegen Rey Lenon gekommen.

Auch Michael ist Musiker, teilt sich einen Proberaum mit Blue Haze und der Lischkapelle. Auch sie stehen an diesem Abend auf der Bühne. "Ich finde das Angebot toll, ich wollte mir ein Bild davon machen", sagt er. Lange hat er in Regensburg Musik gemacht, jetzt stellt er mit Blick auf München fest: "Die Vernetzungsmöglichkeiten sind da, wenn man sie wahrnimmt."

Kilian Unger alias Liann kann nur zustimmen: "Wenn du oft genug spielst, kommst du mit den Leuten in Kontakt." Doch von dem Ziel, einmal von der Musik leben zu können, ist er noch weit entfernt und deshalb auf Leute angewiesen, die ihn professionell unterstützen, ohne "viel Geld zu kriegen". Warum sie das machen? "Weil sie's feiern und mich einfach gut finden." Die Szene ist ja da in München, sie ist offen und lebendig.

Auch am Abend zuvor, beim Sound Of Munich Now Electronica, kann man das feststellen. Untermalt von stimmigen, bunten Visuals, immer passend auf die Musik zugeschnitten, ist die Kranhalle voll mit Tanzwütigen, die zu Sets von Sam Goku oder COEO feiern. Die Electronica-Künstler tun sich mit der Stadt da sogar etwas leichter, auf teure Proberäume sind sie nicht angewiesen, um ihre Musik zu produzieren. Und der Erfolg gibt ihnen Recht. Doch eines wird deutlich: Junge Musiker, ob Bands oder DJs auf Leute angewiesen, die an sie glauben und sie über bis an die eigene Schmerzgrenze unterstützen. Weil sie Musik lieben. In München. In Hongkong. Überall.

Das Konzert zum Nachhören gibt es unter sz.de/somn17

ORIGINAL ARTICLE URL: <http://www.sueddeutsche.de/muenchen/sound-of-munich-now-eine-show-mit-vielen-hoehepunkten-1.3746754>

Adrian Lo
06 SEPTEMBER 2017 SÜDDEUTSCHE ZEITUNG

Diese Events gibt es 2017 beim "Sound of Munich Now"

von Theresa Parstorfer

Sicherlich, München ist nicht Berlin, aber das Festival "Sound of Munich Now" ist ein Beweis dafür, dass München den Vergleich mit der Bundeshauptstadt auch gar nicht nötig hat, denn die Stadt im Süden hat einen völlig eigenen Klang und einiges zu bieten, was Musik und Innovation, Erfolg und Kreativität anbelangt. 153 unterschiedliche Münchner Bands haben bei diesem Festival bereits gespielt - und dieses Jahr bei der neunten Auflage kommen 21weitere dazu.

174 Münchner Bands, alleine diese Zahl ist schon beachtlich - das Festival bringt in diesem Jahr aber noch weitere Überraschungen. Hier ein erster Ausblick auf das Festival, das seit neun Jahren das Feierwerk und die Süddeutsche Zeitung  veranstalten.

Zwei Abende lang wird wieder der Frage nachgegangen, wie München klingt. Jetzt. Im Jahr 2017. Die Prämisse für diese Frage ist dabei zum neunten Mal die gleiche, und zwar in Form der Regel, dass keine der auftretenden Bands zuvor schon einmal auf diesem Festival gespielt haben darf. Der Kunst oder der Musik Regeln setzen zu wollen, könnte als paradox bezeichnet werden, allerdings kann diese Voraussetzung zum einen als gewisser Stolz interpretiert werden, auf das, was musikalisch so passiert in der bayerischen Hauptstadt.

Zum anderen steht sie jedoch auch für eine Messlatte und den Anspruch der Veranstalter. Denn die Folge ist ja logischerweise, dass im Vorfeld des Festivals jedes Jahr aufs Neue um die 20 Münchner Bands gefunden werden müssen, die vielversprechend, divers und gut genug sind, um die Hansa 39 zu füllen und dann auch die Zuhörer für jeweils 15 Minuten unterhalten zu können.

In den vergangenen Jahren standen mittlerweile etablierte und erfolgreiche Künstler wie OccupantherMe & MarieJesper Munk und Die Sauna auf dem "Sound of Munich Now" noch ganz am Anfang ihrer musikalischen Karriere. Auch 2017 verspricht spannend zu werden, für alle mit Interesse an der jungen Münchner Bandszene. Aber auch für den, der einfach nur ein Wochenende lang frische Musik hören will, ist das Feierwerk am 10. und 11. November sicherlich die richtige Adresse, denn der Klang von München ist nach wie vor einiges: bunt, abenteuerlich, innovativ, laut, leise, gefühlvoll, ironisch, deutsch, englisch und vieles mehr.

Vielversprechend und erfolgreich, und damit vielleicht so etwas wie ein zugegebenermaßen sehr poppiges Aushängeschild ist dieses Jahr Marie Bothmer. Die 21-jährige Singer-Songwriterin steuerte den Song "Es braucht Zeit" zum Soundtrack von Cros Film "Unsere Zeit ist jetzt" bei, der auf Spotify mittlerweile beinahe eine Millionen Mal gehört wurde. Interessant ist, dass Marie Bothmer nur die Spitze des diesjährigen Trends zu sein scheint, vermehrt in deutscher Sprache zu singen.

Sowohl der noch jüngere Paul Kowol, 20, als auch Körner und Liann tun das. In gewisser AnnenMayKantereit-Tradition handeln die Lieder dieser jungen Menschen von Liebe, Enttäuschung, Herausforderungen und vor allem den kleinen Dingen, die vielleicht banal erscheinen, den Alltag zugleich aber irgendwie bemerkenswert machen. "Wenn du willst, dann ist es heute noch fast gestern und bis morgen muss noch ganz viel Zeit vergehen", singt etwa Liann. Das ist große Songwriter-Kunst, ohne auf die Tränendrüse zu drücken.

Auf Englisch - logischerweise, weil das seine Muttersprache ist - aber ebenso authentisch und ehrlich tritt Jordan Prince auf, während Lux & Tom Doolie & Cap Kendricks oder auch Grasime völlig andere Töne anschlagen und damit zeigen, dass München auch Platz hat für innovativen Hip-Hop, der auf Plattitüden verzichtet und stattdessen auf nachdenkliche, durchaus kritische Texte, hypnotische Samples, Basslinien und Drumloops setzt. Wieder sehr anders, sehr punkig und laut wird es mit Lester, rockig, bluesig hingegen mit Ni Sala und treibend poppig mit Matija und fast schon sphärisch mit Tiger Tigerund Blue Haze - an sich verspricht jede der 21 Bands, der Höhepunkt des Abends zu sein.

Auch in diesem Jahr bekommt der "Sound of Munich Now Electronica" eine Bühne. DJ und Blogger Moritz Butschek hat folgende Electro-Künstler für das Festival ausgewählt: Am Freitagabend spielen COEO, Lena Bart, Muun, Sam Goku, Natanael Megersa und An Wii. Moritz Butschek selbst wird am Samstag bei der Aftershow-Party auflegen.

In München ist man allerdings auch bereit, über den eigenen Tellerrand und die eigenen Stadtgrenzen hinauszublicken. Nachdem es im vergangenen Jahr zum ersten Mal einen "Sound of Regensburg Now" sowie einen "Sound of Augsburg Now" gab, werden 2017 die Städte Erlangen (zum Beispiel mit Angiz mit schnellen, mitreißenden Melodien und ironischen Texten) und Traunstein (etwa mit dem verträumt langsamen, elektronischen Indie-Sound von Allaendnorth)vertreten sein.

Völlig neu ist der Ablauf des ersten Abends: auf dem Festival werden erstmals internationale Bands beim "Sound Of Hongkong Now" vertreten sein. Sowohl TFVSJS als auch Adrian Lo kommen aus China angereist. Bei TFVSJS handelt es sich um eine fünfköpfige, instrumentelle Postrockband, deren Mitglieder nicht nur Meister ihrer Instrumente, sondern faszinierender Beats, Melodien und Rhythmen sind. Der Musiker und Filmemacher Adrian Lo komponiert eher melancholische, aber musikalisch vielschichtige Stücke, die zum Träumen und Nachdenken anregen.

Original article: <http://www.sueddeutsche.de/muenchen/muenchner-bands-diese-events-gibt-es-beim-sound-of-munich-now-1.3651322>

Adrian Lo
15 JANUARY 2017 TIME OUT HONG KONG

Ear Up Festival

Catch some of the best up-and-comers at the Ear Up Festival

Ear Up Records was formed in June by the Renaissance Foundation, a collection of filmmakers, writers and musicians on a mission to incubate the best of Hong KOng's talent and grow them into musical successes. And they've put together a one-night-only music festival that features Ear Up's carefully selected acts from across our city who are showing the fruits of their apprenticeships with the foundation alongside HK greats Ellen Loo and RubberBand. It's at MacPherson Stadium and it's free but, sadly, tickets are already sold out.

Still, we're exctied for The Sulis Club (pictured), an Oasis, Symphony X and Killers-inspired indie-rock outfit that formed in 2013 and debuted live a year later at the much-missed Backstage Live. Currently promoting a new single, Before it Blows, this four-piece is fast rising in the indie scene. Also on the lineup is the classically trained Adrian Lo, who took to the stage at CLockenflap last year with his repertoire of stunningly stark compositions and film scores. Lo released his debut EP Absentee in August.

Empty are another tasty prospect - formed in 2002, the five indie musicians, headed by frontman Mandy Lo, have scooped up appearances and awards at multiple international shows, including Hennessy Artistry in SHanghai and Hong Kong. And experimental pop duet SoundTube shoudl be a thoughtful highlight of the night, as members cite minimalists John Cage and Philip Glass as their key influences. Of course it's the enchanting electro-folk singer Ellen Loo and rock four-piece RubberBand who are reeling the crowds in but the local up-and-comers are the real reasons to prick your ears up at this fest. Jules O'Brien

 

Original article: <https://www.timeout.com/hong-kong/music/ear-up-festival>

Adrian Lo
12 OCTOBER 2016 GLASS ONION

「我記得,那時政府還未公佈。我是班上第一個帶口罩的人,還被朋友取笑。結果兩天後,全香港都帶口罩了。口罩在我腦海中永遠代表著一種記憶或身份,很『香港』,象徵了一種對身份的懷疑。」

這是Adrian Lo第一件分享的香港經歷,那是2003年的「沙士」。率先帶上口罩的他不過十歲,不久便飛到英國讀書。十三年後,他已回港生活了兩年,今年正式發表首張個人EP《Absentee》,並再次帶上口罩,讓攝影師拍了一張隱約模糊的封面照。

《Absentee》八月先推出數碼下載,預計實體專輯將連同一本Zine在年底發表。作為「二部曲」中的第一部份,全碟只收錄四首歌。綿密的電子聲效穿插在鋼琴與結他之間,像主角「缺席者」游刃有餘地探索城市的風景。

「缺席」是種曖昧的說法,此際不在場,但正因本來屬於這裡,才算得上缺席。Adrian過去十一年的確缺席了許多事件,重新踏進香港,只能獨自紀錄著對香港的觀察。

「我在香港認識的人不多,剛好也喜歡電子音樂,它的工作方式是一個人去製造聲音、節奏,所以相比香港還很盛行樂隊文化,一班人一起Jam一種聲音出來,這種做法較貼近我。」

獨自工作還有另一好處,就是更容易理順作品背後的邏輯。「歌曲中每樣出現的元素,都有連貫性。像〈Dragon’s Den〉出現一種鬼魅般的聲效,與歌詞有連貫性才加入。如果我不明白一樣事情出現的原因,會令我很混亂。」

缺席者的漫遊旅程

聆聽者也不妨跳進這樣的邏輯,從第一首歌踏進無人認識的陌生城市〈Nobody Knows My Name〉,到發現城市讓自我扭曲的〈Dragon’s Den〉,逃離危險之地,這位缺席者又在〈Selfie〉發現自己並不熟悉眼前倒影,問句「Who are you?」,意識到模糊的自我,嘗試與創作者的思考過程重疊。

「香港人好多時都……未必可以自由地表達自己的身份。」他小心翼翼地選擇著詞彙,試著解釋那種「既在又不在」的印象,「我觀察的香港人不太認識自己,可以人在這裡,但對所有事冷感;也可以身處外國,對香港所有事也有熱情;也可以返緊一份工,日日準時返工,其實唔鍾意份工。」

他認真的觀察著香港的一切,或許與離開香港的十一年,唸過哲學、政治和政治理論有關。他笑言,讀文科好處就是課堂時間少,空餘時間可不斷看書、玩音樂,「可能因此經常『諗多咗』」。

哲學入門101,未經檢驗的人生不值得活。「我覺得思考『為什麼』很自然,人人都會想的,我不太特別,像為什麼要買這件東西、為什麼這樣花錢、為什麼這樣用自己的時間……只是我們沒有空間,音樂世界或許能營造這個空間吧。」

他選擇用音樂來思考、發問,因為兒時已開始接受古典音樂訓練,演奏小提琴、中提琴和鋼琴,加入合唱團、管弦樂團。後來在英國聽Radiohead,愛Tri-hop、Soul和Jazz,也曾和朋友辦演出、電台節目、拍攝Live Videos。

佔領與創作之間,還有生活

一直有作曲的他,就是從未發表過個人作品,所以對他來說,回港後單人匹馬做一隻完整作品,自然不過。

但為什麼要回來呢?不知道有多少人嚮往英國的音樂場景、生活節奏,但2014年的Adrian對香港應該也有種浪漫印象,不然怎會回港後還拍了一系列關於茶餐龐、旗袍等充滿香江情懷的紀錄片,奪得不少獎項。

「那時覺得想參與香港的變遷。」他記得是2014年9月回到香港,數天後群眾正式佔領街道,「事情發生得很快。」他思考了一會才告訴我,佔領、回港、出碟之間因果關係不是那麼直接的。「昨日、今日的事件有連貫性,我不是寫Political Record,也不能說因為參與一件事而寫一首歌。如果要說事件的影響,最大影響是我的日常生活呢。」

海納百川的鳥托邦

說起尋常日子,現已不再從香港缺席的Adrian,分享了第二件在香港的親身經歷。「我不喜歡一班大媽唱歌跳舞,更珍惜自己一個,但be alone在香港是一件珍貴商品。於是有天我獨自走到海邊寫了〈Waves〉,成了EP最後一首歌。」

歌詞說,每個湧向不同方向的浪潮,最終都可被海洋接納。「我在香港學到的,是自由不代表不理其他人。一個人是被身邊的人、家庭的歷史塑造,但之後你決定怎麼運用時間和空間、去做什麼,才是自由。當一堆人運用個人意志,但追求同一樣東西時……就是我幻想出來的烏托邦吧。」

Link to original article: <https://glassonionhk.com/2016/10/12/adrian-lo-absentee/>

Adrian Lo
26 AUGUST 2016 HKTDC 'PORTRAITS OF A CITY'
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For more information visit Portraits of Hong Kong's Facebook page at: www.facebook.com/portraitsofhongkong

See full article here: http://hkmb.hktdc.com/en/1X0A755G/life-style/Portraits-of-a-City

Adrian Lo
14 JULY 2016 'PORTRAITS OF HONG KONG' PRESS RELEASE

Portraits of Hong Kong is a short documentary series telling the stories of Hong Kong's neighbourhood businesses.

The aim is to bring attention to those remarkable characters in our community that are so unassuming yet contribute so much to this great city's culture and identity - especially in the midst of urban gentrification.

Our ultimate goal is to foster a community of like-minded people committed to making our voices heard for our active and diverse communities to be at the heart of pursuing a sustainable urban future in Hong Kong.

The first short film ‘A Portrait of Sun Wah Kee was made as an entry to Milan Expo 2015’s international short film competition ‘Switch On Your Creativity’ and won the competition. Set in North Point:

This film explores ideas surrounding aspects of food and sustainable development in the context of urban Hong Kong and our beloved Cantonese cuisine. Whether we can feed ourselves sustainably depends not only on the future of sustainable farming, but it is also every bit about the sustainability of our urban space, our talent, and our culture.

The second instalment ‘A Portrait of Linva’ is set in Central:

Opened in 1965, Linva has been in central Hong Kong for over half a century offering bespoke tailoring. The cheongsam's popularity has since waxed and waned, but Mr. and Mrs. Leung have persisted with their traditional handcraft in spite of cultural changes and urban gentrification. This short film is a continuation of our first offering A Portrait of Sun Wah Kee, in which essentially we consider the question: what of our urban fabric?


Facebook:    www.facebook.com/portraitsofhongkong

Youtube:  https://www.youtube.com/channel/UCF7RfG5ULorAKgb2UhrU8CA    

Email:         portraitsofhongkong@gmail.com

Portraits of Hong Kong is a project by filmmakers Tian Macleod Ji and Adrian Lo.


Adrian Lo

is a musician, composer and filmmaker from Hong Kong

www.adrianlo.net; www.facebook.com/adrianlo.music

Tian Macleod Ji

is a documentary filmmaker from Britain living in Hong Kong

www.tianmacleodji.com


Time Out:    http://www.adrianlo.net/pressblogs//29-july-2016-time-out-ho

Now News:    https://www.youtube.com/watch?v=GGY0xMmFnrQ

Apple Daily:    http://www.adrianlo.net/pressblogs/2015/11/23/24-june-2015-apple-daily

You can find more articles on:    http://www.adrianlo.net/pressblogs/

 

Adrian Lo
15 NOVEMBER 2015 'A WAY OF LIFE' PRESS RELEASE

A Way of Life An Official Selection At London Lift-Off Film Festival 2015

Lift-Off International Film Festival’s select A Way of Life by Adrian Lo and Tian Macleod Ji, and produced by Waka Artisans, to be part of their prestigious line up of true independent cinema at this years London Lift-Off 2015!

 

Hong Kong based British filmmakers Adrian Lo and Tian Macleod Ji were recently awarded an official selection for their film A Way of Life, which was selected out of 1300+ global entrants, to screen at the prestigious London Lift-Off Film Festival, the season finale of the Lift-Off Calendar held in Soho Central London.

The festivals motto is: 

Look beyond the gloss. Put talent before technology. 

Something that holds true to A Way of Life

 

At the event all of the films will be scored by the attending audience, where the winners are then screened at all five proceeding global events, with the ultimate aim to give filmmakers like Adrian Lo and Tian Macleod Ji the best exposure possible as they embark on their continued artistic journeys.

 

Lift-Off currently has festivals in London, Liverpool, Tokyo, Las Vegas, Los Angeles, Singapore, Sydney, Hong Kong and Amsterdam.

 

James Bradley Co-Director and Co-Founder of Lift-Off says… 

"Getting into any Lift-Off Film Festival is a massive achievement. The world of independent film has grown so much over the years that many of the grass rooted filmmakers and emerging professionals are left without much of a platform any more. We felt that many of these artists who were producing exceptional work were being hugely ignored – and deserved to be seen!"

 

Statement from the team behind A Way of Life… 

“The handmade pottery of Kasama and Mashiko regions in Japan is some of the world's most beautiful and sought-after. The potters who create these magnificent works spend decades refining their craft - throwing, molding, glazing and firing - in the rural countryside.

This short documentary reveals the passion and skill of eleven such potters. Their determination, inspiration, and creativity comes from a deep understanding of what exactly is the true craft of pottery.

Having the opportunity to show our film at the prestigious London Lift-Off Film Festival is an incredible honour. It is also a wonderful opportunity to show an international audience what exactly lies at the heart of Japanese pottery.”

A Way of Life will be screening as part of London Lift-Off Film Festival on Tuesday December 1st, between 7.00pm and 9.00pm, at The Charlotte Street Hotel, 15-17 Charlotte Street, London, W1T 1RJ

This year’s programme and registration for tickets will be released 19th November. Head to this page to register for your free ticket: http://www.lift-off-festival.com/festivals/london-lift-off-film-festival  

See this year's programme here: http://www.lift-off-festival.com/london2015/

Adrian Lo